Ehrlicher Vergleich
Alternative zu WordPress
gesucht?
WordPress ist das bekannteste CMS, aber für die meisten Selbstständigen ist es nicht die beste Wahl. Hier der ehrliche Vergleich mit der Alternative, mit der ich baue: Next.js, also Webdesign ohne WordPress und ohne klassisches CMS. Wo das besser ist, wo WordPress trotzdem Sinn ergibt.
Text: Jonas Melzer
Direkter Vergleich
WordPress vs. Next.js: die wichtigsten Punkte.
| Kriterium | WordPress | Next.js (Einfach Melzer.) |
|---|---|---|
| Ladezeit (Lighthouse) | Oft 60–80, mit Plugins schnell langsamer | Typisch 90+, wenn sauber gebaut |
| Sicherheits-Patches | Häufig, das Plugin-Ökosystem ist Angriffsfläche | Seltener, weil keine Third-Party-Plugins im Einsatz |
| Wartungsaufwand pro Monat | 1–3 Stunden für Updates und Plugin-Pflege | Sehr gering, Updates eher nach Bedarf |
| Hosting-Anforderungen | MySQL + PHP, oft langsame Shared-Hosts | Statisch oder Node, läuft auf günstigen VPS |
| Theme/Plugin-Lizenzen | 100–500 €/Jahr nicht ungewöhnlich | 0 € (alles eigener Code) |
| Lebensdauer der Architektur | Re-Design oft schon nach 3 Jahren | Mehrere Jahre, regelmäßige Updates vorausgesetzt |
| Inhalte selbst bearbeiten | Mit jedem Hosting-Login möglich | Über CMS-Layer (z.B. Sanity, Notion) möglich |
| Plugin-Ökosystem | 60.000+ Plugins (Fluch & Segen) | Schlanker Stack, Custom-Lösungen |
| Initial-Kosten | 0–500 € (Template) | ab 1.190 € netto (Maßanfertigung) |
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Häufige Fragen
Was Selbstständige am häufigsten fragen.
Inhalte (Texte, Bilder, Preise) kannst du auch hier selbst über ein einfaches CMS bearbeiten, ähnlich wie bei WordPress. Der Unterschied: Es fallen deutlich weniger Plugin-Updates und Sicherheits-Patches an. Insgesamt ist der laufende Aufwand für die meisten Selbstständigen geringer.
Für kleinere Shops gibt es schlanke Alternativen wie Shopify-Integration, Stripe Checkout oder Snipcart. Einen Page-Builder brauchst du nicht. Ein sauber gebautes Next.js-Setup ist von Anfang an performant und SEO-freundlich, ohne dass du später Plugins gegen Geschwindigkeit nachrüsten musst.
Initial meist etwas mehr, weil Maßanfertigung statt Template. Langfristig oft günstiger: keine Plugin-Lizenzen, weniger Sicherheits-Reparaturen, einfachere Hosting-Setups. Ob es sich für dich rechnet, hängt von Umfang und Lebensdauer ab. Das schauen wir im Erstgespräch konkret an.
Yoast ist ein gutes Plugin, gleicht aber oft nur aus, was am Unterbau der Seite fehlt. Next.js bringt vieles davon direkt mit: schnelle Ladezeiten (Core Web Vitals), saubere HTML-Struktur, Sitemap und Schema.org-Daten lassen sich direkt im Code pflegen. Ein zusätzliches SEO-Plugin wird in den meisten Fällen nicht gebraucht.
Rein beim Startpreis: ein Baukasten wie Wix oder Jimdo. Dafür lebt deine Seite auf deren Plattform, ein späterer Umzug ist mühsam, und bei Geschwindigkeit und SEO stößt du an Grenzen. Ein sauber gebautes Next.js kostet initial mehr (bei mir ab 1.190 €), dafür fallen keine Plugin-Lizenzen an und der laufende Aufwand bleibt klein. Entscheidend ist die Rechnung über mehrere Jahre, nicht der Startpreis.
Bei einem klassischen Blog mit vielen Artikeln, einem etablierten WooCommerce-Shop oder Mitglieder-Bereichen mit spezifischen WordPress-Plugins (BuddyPress, LearnDash) ist WordPress meist die pragmatischere Wahl. Für eine typische Selbstständigen-Website lohnt sich Next.js dagegen oft mehr.
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